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Alt-Bau 5074  -   Mehr als eine Gebäudesanierung

 
Kastanienwäldchen 2-10 - so wie sich der Künstler die neue Fassade vorstellt. 

Vor ca. 2 Jahren zeigte sich regional die Veränderung der Bevölkerungsstruktur. Ergebnis dieser Veränderung ist, dass die Nachfrage nach 4-Raumwohnungen stark zurück geht aber gleichzeitig die Nachfrage nach immer mehr kleineren Wohnungen – meist 1- und 2-Raum-Wohnungen steigt. Das ist eben auch ganz logisch, wenn man bedenkt, dass in Deutschland mittlerweile jeder dritte Haushalt ein Singlehaushalt ist und gleichzeitig der Altersdurchschnitt unserer Mieterinnen und Mieter steigt. Um hier eine Lösungsmöglichkeit zu finden, hat sich die Gesellschaft gemeinsam mit dem Aufsichtsrat zum Umbau des 1975 errichteten Wohngebäudes „Kastanienwäldchen 2-10“ entschieden.

Wir wären jedoch nicht auf der Höhe der Zeit, wenn wir diese Veränderung nicht gleichzeitig mit einer energetischen Sanierung verbinden würden. So wird das „Kastanienwäldchen 2 bis 10“, als KfW-Haus 70, laut Energieeinsparverordnung 2007 wieder hergestellt.

Das bedeutet: Wir werden Neubauniveau minus 30 Prozent im Energieverbrauch erreichen. Auf dieser Planung beruht die uns vorliegende Baugenehmigung.

Aus den bisher 50 Vier-Raum Wohnungen werden nun 74 kleine Ein- und Zwei-Raum-Wohnungen mit vollkommen neuer Grundrissgestaltung entstehen. Die Gesamtwohnfläche beträgt insgesamt ca. 3.530,00 m², verteilt auf 5 Etagen.

Aus den bisher 50 Vier-Raum Wohnungen werden nun 74 kleine Ein- und Zwei-Raum-Wohnungen mit vollkommen neuer Grundrissgestaltung entstehen. Die Gesamtwohnfläche beträgt insgesamt ca. 3.530,00 m², verteilt auf 5 Etagen.

Das Wohngebäude ist an das zentrale Fernwärmenetz angeschlossen und zugleich erfolgt eine Wärmerückgewinnung durch die kontrollierte Zu- und Abluftanlage. Eine besondere Aufwertung der Wohnqualität erfährt das Objekt durch die Errichtung eines Fahrstuhls, von dem aus jede Wohnung über einen Laubengang zu erreichen sein wird.  Desweiteren verfügen künftig alle Wohnungen über einen Balkon an der Südseite und die Wohnungsausstattung wird selbstverständlich auf einem gehobenen Niveau erfolgen.

Mit Otmar Alt wurde ein deutschlandweit bekannter und renommierter Künstler für die Gestaltung der Fassaden gewonnen.

Die Wohnungen werden altersgerecht modernisiert. Dazu gehören schwellenlose Türen, ebenerdige Duschbereiche sowie altersgerechte Zugänge zu den Balkonen. Alle Bäder werden mit Wand- und Bodenfliesen ausgestattet.

Mit den Wohnungen schaffen wir eine wichtige Lebensgrundlage für unsere Bürgerinnen und Bürger und können sagen, dass der geschaffene Wohnraum bezahlbar bleiben wird.

Bei diesem umfangreichen Bauvorhaben, ist es nahezu eine Verpflichtung für unsere Gesellschaft, auch der Fassadengestaltung größere Aufmerksamkeit zu widmen. Daher freuen wir uns, dass wir mit Otmar Alt einen deutschlandweit bekannten und renommierten Künstler für diese Gestaltung gewinnen konnten.

Der angesehene Künstler ist in Wernigerode geboren und erhielt im Jahr 2005 den Kulturpreis unserer Stadt. Sein Stil wird oft mit Künstlern der klassischen Moderne in Verbindung gebracht, wie beispielsweise Miro, Kandinsky und Klee. Die Bilder des Otmar Alts zeichnen sich aus durch ihre besondere Expressivität der Farben und der Art und Weise, wie er neuartige Phantasiegestalten aus einer Mischung aus organischen Formen und angedeuteter Figürlichkeit entstehen lässt.

So wird die Stadt Wernigerode ihrem Titel „Die bunte Stadt am Harz“, durch die großzügige Sanierung und deren Fassadengestaltung des Wohngebäudes in dem Wohngebiet „Burgbreite“ein wenig mehr gerecht.
 

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